Eine Innovation für die Zukunft

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Eine Innovation für die Zukunft


Seit mehreren Jahren werden in Krankenhäusern digitale Röntgenarchive (PACS: Picture Archiving and Communikation System)  eingeführt. Diese verdrängen die konventionelle Arbeitsweise mit Filmentwicklung  und –archivierung zunehmend. Wer für die Zukunft gerüstet sein will, kommt um die Anschaffung dieses Systems nicht herum, zumal die moderne Medizingerätegeneration von vornherein digitale Bilddaten liefert.

Von der Geschäftsführung und Krankenhausleitung der DRK-Krankenhauses Mecklenburg-Strelitz gGmbH wurde dieser Trend frühzeitig erkannt und beschlossen, in die Zukunft zu investieren, so dass die Einführung dieses Systems und die damit verbundene Umstellung auf Speicherfolientechnik schon vor dem Umzug in den Neubau eigentlich logisch und nicht überraschend war. Sicherlich waren Überlegungen in Richtung Einsparung von Filmen sowie Wegfall der kostenintensiven und die Umwelt belastenden Filmentwicklung nicht unwichtig, die Hauptargumente aber waren andere.

Durch die neue Technik ist es möglich, die Bilder sofort und jederzeit an jedem Bildschirmarbeitsplatz auf dem PC zu betrachten. Die Befundung kann viel schneller erfolgen, da wie bisher die konventionellen Aufnahmen nicht mehr innerhalb des Krankenhauses unterwegs sind. Es entfällt die zeitaufwendige Suche nach Voraufnahmen in den Archivräumen, ebenso die körperliche Kraftanstrengung beim Transport.  Röntgenaufnahmen können nicht mehr verloren gehen. Der enorm große Platzbedarf für die Archivierung entfällt. Die Aufnahmequalität hat sich durch die Möglichkeiten der digitalen Bildverarbeitung verbessert. Die Anzahl der Wiederholungsaufnahmen

aus qualitativen Gründen ist fast auf Null zurückgegangen. Ein weiterer Vorteil für alle Anwender sind die papierlose Anmeldung und Befundung, die durch die enge Verknüpfung der elektronischen Dokumentationssysteme KIS, RIS und PACS möglich geworden sind.
Die Qualität der täglichen ärztlichen Röntgenbesprechungen konnte gesteigert werden, da nicht nur alle aktuellen Bilder demonstriert werden können, sondern auch auf Zuruf interessierende Fälle aus der Vergangenheit sofort verfügbar sind. Die Patienten können ihre Röntgenbefunde sofort auf CD gespeichert zu ihrem Hausarzt mitnehmen. Außerdem können die Röntgenaufnahmen teleradiologisch versendet werden. Durch die gestiegene Befundungsqualität sowie die Übersendung der Aufnahmen und Berichte innerhalb kürzester Zeit ist die Zusammenarbeit und Kommunikation mit unseren externen Partnern deutlich verbessert worden.

Dank der sehr intensiven und engagierten Mitarbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Abteilung Radiologie und der IT-Abteilung in Zusammenarbeit mit der Firma AGFA bei der Modifizierung des Systems auf unsere Ansprüche gelang fast problemlos die Einführung des Systems vom Testlauf in den Echtzeitbetrieb. Den Ärzteteams aller Fachbereiche sowie dem leitenden Facharzt für Radiologie Dipl.-Med. Thomas Schließer mit  seinem Team der medizintechnischen Radiologieassistentinnen  steht jetzt  mit dem PACS-System eine Innovation zur Verfügung, das die Effizienz der Arbeit sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit deutlich  verbessert hat.

Dipl.-Med. Thomas Schließer
Leitender Facharzt Radiologie

 

 

Dipl.-Med. Thomas Schließer (am PC-Arbeitsplatz) und Dr. med. Fred Ruhnau, Chefarzt Innere Medizin (an der Demo-Wand) bei der gemeinsamen Auswertung von Röntgenaufnahmen.